|
Kurs-Details:
Dauer: 4 Tage
Bei diesem Kurs arbeiten wir gemeinsam mit dem eigenem / auch jungen Pferd. Der derzeitige Ausbildungsstand des Pferdes wird festgestellt und die weitere Vorgehensweise gemeinsam festgelegt und erarbeitet. Der Kurs bietet für den Laien einen guten Einstieg, für den Fortgeschrittenen vielleicht die ein oder andere Idee, wie man es auch anders „anpacken“ kann.
Folgende Ausbildungsbereiche können erarbeitet werden:
- Grunderziehung. Das junge Pferd muss sich führen und anbinden lassen. Es soll beim Putzen stillstehen und leicht alle 4 Hufe geben.
- Zusammenarbeit. Für eine harmonische und sanfte Ausbildung ist es unbedingt notwendig, dass das Pferd seinen Ausbilder respektiert und ihm vertraut. Im Round Pen besteht die einzigartige Möglichkeit auf effektive Art und Weise sich zu verständigen und die Rangordnung in der Mini-Herde „Ausbilder-Pferd“ zu klären.
- Bodenarbeit an der Hand. Viele Probleme des späteren Pferdelebens ließen sich schon durch Bodenarbeit vermeiden. Für ein junges, vertrauensvolles Pferd ist ein Pferdehänger eher ein neues Abenteuer als eine Schreckenskiste. Spazieren gehen und ein durchdachtes „Schrecktraining“ kann es sinnvoll auf seine spätere Arbeit als Gelände- oder Turnierpferd vorbereiten. Gymnastische Bodenhindernisse können sein Körpergefühl und sein Gleichgewicht verbessern, damit es später leichter mit dem zusätzlichen Reitergewicht klar kommt. Die Stimmkommandos, die es in der Bodenarbeit gelernt hat, werden ihm helfen, die neuen Reiterhilfen leichter zu verstehen.
- Bodenarbeit an der Longe. Gute Longenarbeit bereitet das Pferd bestmöglich auf seine Aufgaben als Reitpferd vor. Hier wird es geschmeidig und biegsam, findet seinen Takt und kann Muskulatur aufbauen.
- Anreiten und Problemlösungen. Wie reitet man ein Pferd stressfrei und effektiv an. Für ein Pferd, dass schon einiges in der Bodenarbeit „mitgemacht“ hat, ist aufsteigen und das Tragen des Reiters nur eine neue Aufgabe, für die man viel Lob einheimsen kann. Es hat gelernt einen Sattel zu tragen und überall stillzustehen, so auch neben einer Aufstiegshilfe ... . Gerade beim ersten Aufsteigen und den ersten Schritten unter dem Reiter ist ein Helfer, der das Pferd kennt und dem es vertraut eine unerlässliche Hilfe, wenn es darum geht, Missverständnisse zu bereinigen und Schrecken schnell und sicher zu lösen. Die erste Zäumung des jungen Pferdes ist das Halfter. Geritten wird zuerst mit einem Führer der dem Pferd Sicherheit gibt und ihm hilft zu verstehen, was der Reiter von ihm will. Der erste Trab erfolgt an der Hand und in der Ovalbahn. Später wird der Mensch durch ein sicheres Führpferd ersetzt.
In der Theorie werden wir über die notwendigen Eigenschaften des Pferdeausbilders sprechen. Welcher zeitliche Wechsel von Arbeit und Pause sinnvoll ist. Es werden Hinweise für die notwendige Ausrüstung des Pferdes gegeben. Der Reiter soll einen Überblick bekommen welche Sättel, welche Gebisse zur Auswahl stehen. Mitgebrachte Ausrüstung kann überprüft werden. Abschließend wird für jedes Pferd der weitere Ausbildungsweg besprochen.
Beginn: Freitag 16.00 Uhr
Ausrüstung: lange Gerte
Normale Ausrüstung, alles mitbringen
Preise:
Kursgebühr: siehe aktuelle Preisübersicht in unserer Preis-/Terminübersicht
Übernachtung für Pferd + Reiter / nur Box für Pferd oder Tagesbox: siehe aktuelle Preisliste in unserer Preis-/ Terminübersicht
(Pferd: Box, Stroh, Heu, ohne Kraftfutter + misten, die Box ist besenrein zu hinterlassen; Reiter: Übernachtung in 2 / 3-Bettzimmer, Frühstücksbuffet).
Mit Anmeldung sind 50% der Kosten zu bezahlen (per Scheck o. Überweisung), am Tag der Anreise und vor Kursbeginn ist der Restbetrag fällig. Ansonsten gelten unsere AGBs.
Wir behalten uns vor, den Kurs, falls sich weniger als 6 Teilnehmer anmelden, bis eine Woche vor Beginn abzusagen.
|
|